Der
ersten Welthungerdemo am 07. Juni 2008, Köln
Rudolfplatz
Die hohe Nachfrage der Tierindustrie nach Futter treibt die
Getreidepreise in die Höhe, die Armen können sich das
Grundnahrungsmittel nicht mehr leisten. Deshalb steht der
Fleischkonsum, neben den anderen Themen, im Fokus
der ersten Welthungerdemo
am 07. Juni 2008, Köln Rudolfplatz
Erste Demo gegen den
Welthunger durch Fleischkonsum
Das Welthungerproblem ist vielschichtig: Spekulanten, die mit
steigenden Lebensmittelpreisen Gewinne machen,
Agrarexportsubventionen, Biosprit aus Lebensmittelressourcen, eine
verfehlte Politik der Weltbank oder die Gier mächtiger
Saatguthersteller. Diese Problematiken bedürfen sofortiger
politischer Handlungen auch in Deutschland. Zeitgleich muss das
Grundproblem der Lebensmittelverschwendung behoben werden: Je mehr
Fleisch die Menschen verzehren, desto mehr Getreide braucht die
Welt. Zur Produktion einer tierischen Kalorie werden je nach
Tierart fünf bis dreißig pflanzliche Kalorien verfüttert. Die hohe
Nachfrage der Tierindustrie nach Futter treibt die Getreidepreise
in die Höhe, die Armen können sich das Grundnahrungsmittel nicht
mehr leisten. Deshalb steht der Fleischkonsum, neben den anderen
Themen, im Fokus der ersten Welthungerdemo am 07. Juni 2008, Köln
Rudolfplatz. Unsere politische Forderung lautet: Weg von
Subventionierung und ideeller Förderung
für tierische Produkte - hin zur Förderung pflanzlicher Kost. Auch
jeder Einzelne kann handeln: Jeder kann durch sein eigenes
Essverhalten dazu beitragen, dass jemand anderes kein Hunger leiden
muss. Im Rahmen der Kundgebung wird leckeres veganes Essen
angeboten. Ob Weizenburger, Sojagyros oder rein pflanzliche
Hotdogs: Köln isst gegen den Welthunger.
Weitere Informationen unter www.welthungerdemo.de
Hier können sich Gruppen und Organisationen melden, welche die Demo
durch Infostände, Redebeiträge oder ähnlichem unterstützen
möchten.
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